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Mittwoch 25. April 2018, 20 Uhr
im «Jugend- und Kulturzentrum Violahof», Giebenacherstrasse 54, 4303 Kaiseraugst.
Parkplätze stehen 10 Meter von der Event Location entfernt zahlreich zur Verfügung.



MEDIENMITTEILUNG

Vor zwei Jahren erschien Jan Peters’ «Leben und Wirken des Samuel Brüllhenne». Um dieses kuriose Werk hat sich mittlerweile eine verschworene Gemeinschaft von Adepten geschart, welche die Brüllhenne-Vorkommnisse mit einer Mischung aus Erstaunen und Hinwendung betrachtet. Als der Autor dann später zur Überzeugung gelangte, dass er Fragen nach Sinn & Zweck seines Opus Nr. 7 nicht mehr länger ausweichen dürfe, schob er Ende März 2018 eine wesentlich erweiterte Neuauflage nach. Beurteilt nach dem Kriterium Schrägheit, begegnet das neue Material dem alten definitiv auf Augenhöhe.

Die groteske Saga des «Samuel Brüllhenne» hat bei Teilen der Leserschaft – vermutlich versprengten Resten der Alt-68-Anhängerschaft der unübertroffenen Frankfurter PARDON – nach und nach zaghafte Zuneigung zum tragischen Protagonisten erwecken können. Grund genug für Jan Peters, in einer 2. Auflage textadäquate Lesehilfen zum vertiefenden Verständnis des weitgehend selbstreferentiellen Opus zu publizieren. Dies macht die Neuauflage, deren surrealistische Titelgestaltung bereits darauf hindeutet, dass das Publikum von diesem Buch alles, aber nichts Gewöhnliches erwarten sollte, zu einer Studienausgabe, wie sie in der Belletristik bislang nicht üblich war.
 
Jan Peters, Brüllhenne-Markenbotschafter, meint dazu: «Der Mehrwert eines Buchs bemisst sich heutzutage nicht mehr an seinen ästhetischen Dimensionen, sondern muss darüber hinausweisen. Im Zusammenhang mit der Industrie 4.0, die uns tagtäglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, beruhigt es, wenn wir auf etwas zurückgreifen können, dem wir vertrauen und dessen Handhabung uns nicht vor unlösbare Probleme stellt, wie sie z. B. regelmässig bei der Installation eines 3-D-Druckers auftreten – entgegen scheinheiligster Herstellerzusicherungen! Aus diesem Grunde haben wir unsere erweiterte Neuauflage mit kinderleicht zu handhabenden ‹Bonusmaterialien› bestückt, die selbst Digital natives bedienen können: lesen, umblättern, Teil der Community werden. Es handelt sich bei ‹Bonusmaterialien› um eine Art Kompendium zur Kalibrierung der linguistischen Einheit ‹Brüllhenne›, die man auch als ‹Screenshot scheinbar chaotisch organisierter Bewusstseinsinhalte› beschreiben könnte – ähnlich dem Anblick, den die Steinbrüche von Carrara unmittelbar nach der Sprengung bieten; wobei die Brüllhenne’sche Matrix nicht aus metamorphem CaCO3, sondern synaptisch schaltbaren Neuronengeflechten besteht.»

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